Koi to Uso

Als ein großer Fan des Mangas war die Nachricht, dass “Koi to Uso” einen Anime bekommt, für mich eine der schönsten Neuigkeiten überhaupt. Seit etwa April fieberte ich dem Start im Juli entgegen, und meine Erwartungen wurden noch erhöht, als der prestigereiche Seiyuu-Cast enthüllt wurde. Letzten Endes, nachdem ich nun alle Folgen gesehen habe, muss ich sagen, dass der Anime zweifellos gut ist. Allerdings gibt es auch Punkte, die mich stören, und auf die ich am Ende eingehen werde.Weiterlesen »

Love Live! Sunshine!! (Staffel 2)

Wer sich meinen allerersten Post auf diesem Blog gelesen hat, mag sich an meine Aussage erinnern, dass mein erstes „richtiges Review“ (was kein schnöder Repost ist) zu „Yu-Gi-Oh! GX“ sein würde. Nun, es ist Einiges anders gelaufen, als man denkt – das Review zu „Yu-Gi-Oh! GX“ kommt definitiv bald, da ich nur noch etwas über zwanzig Episoden ansehen muss. Aber davor gibt es einen Anime, zu dem ich schon so lange eine Bewertung schreiben wollte, was u.A. wegen der tollen Designpolitik von Anisearch sich aber mehr und mehr verzögert hat. Zeitlich passt es ebenfalls gut, da vor ein paar Tagen erst das vierte Konzert im Tokyo Dome stattfand und der Start des Kinofilms im Januar nächsten Jahres auch immer näher rückt. Eigentlich muss ich nicht mehr sagen, da auch der Titel und das Beitragsbild Bände sprechen, aber nur zur Vollständigkeit halber:
Ich spreche von der zweiten Staffel zu „Love Live! Sunshine!!“.
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No Game No Life

Dieser Anime war eine Empfehlung eines Kumpels, seines Zeichens Freizeit-Mangaka. Laut ihm wäre die Serie vom Zeichenstil her anders als der Durchschnitt und auch die Hauptcharaktere wären nicht zu verachten. Gesagt, getan schaute ich den Anime in einem Stück bei ihm durch – und stellte fest, dass besagter Kumpel von mir teilweise Recht hatte. Die Serie ist etwas Anderes, das stimmt, aber es wäre für mich klar noch Potenzial nach oben da gewesen.Weiterlesen »

Yuri!!! on Ice

Ich hatte mich, seit dieser Anime 2016 herauskam, bislang so gut es geht von ihm ferngehalten. Nicht, weil ich per se etwas gegen den Inhalt oder das Genre gehabt hätte – nein, ich war eher vorsichtig wegen dem regelrechten Hype, der um diese Serie entstanden war. Meiner Erfahrung nach verdienten gehypte Sachen die ganze Aufmerksamkeit nicht und waren meist eher durchschnittlich bis schlecht.
Jedoch, als ich auf Youtube durch Zufall auf ein PV zu „Welcome to The Madness“ von Yuri Plisetsky stieß, war es vorbei – ich muss ehrlich zugeben, dass mein Fangirlgeschmack getroffen wurde, und ich hin und weg war. Ich wollte unbedingt mehr über diesen Charakter erfahren, und bei Recherchen stieß ich dann darauf, dass er in „Yuri!!! on Ice“ vorkam. Eines führte zum Anderen und ich sprang über meinen Schatten. Immerhin mochte ich schon einen Charakter von diesem Anime, so schlimm konnte es also nicht werden, oder?
Nun ja, es gab gewisse Sachen, die mich enttäuscht haben, aber dazu gleich mehr.Weiterlesen »

Love Live! Sunshine!! (Staffel 1)

Es ist nun schon mittlerweile über drei Jahre her, seit ich den Anime zu „Love Live! School Idol Project“ gesehen habe. Mein Urteil fiel gemischt aus:
„Einerseits mochte ich als Fan den Anime, hatte sehr viele Wiedererkennungserlebnisse und habe mich gefreut mehr über die Mädels von μ’s erfahren zu können. Andererseits war die Serie für mich im Nachhinein betrachtet nichts Überragendes oder Außergewöhnliches, was man sich noch mal anschauen muss.“
Mein Urteil begründete ich damit, dass der Anime im Prinzip eher zusätzlicher Fanservice für die Personen wäre, die auch mit der App vertraut seien. Weitere Kritikpunkte waren eine eher mäßige Handlung und übermäßige Filler-Episoden.
Im Herbst 2016 kam dann der Anime „Love Live! Sunshine!!“, der die Geschichte von Aqours erzählt, der nachfolgenden Generation im Love Live – Franchise. Hat diese Serie nur die Fehler vom Vorgänger übernommen, oder sie verbessert, wenn nicht gar Individuelles hinzugefügt?

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Love Live! School Idol Project

Der Anfang vom Jahr 2015 begann damit, dass mir eine Kommilitonin eine App namens „Love Live!“ empfahl, die, so ihrer Meinung, angeblich auch etwas für mich wäre. Neugierig spielte ich sie eine Weile, und war schon nach kurzer Zeit süchtig danach. Die Verschmelzung von zunächst einfachem, mit der Zeit aber immer forderndem Rhythmusspiel und Animezeichenstil mit entsprechend süßen Mädels fand bei mir großen Anklang. Dass es zu dem Spiel auch einen tatsächlichen Anime gab, erfuhr ich dann Mitte Mai, also erst relativ spät. Dennoch war ich auf diesen gespannt, sah ihn mir an und möchte euch hiermit meine Eindrücke schildern.Weiterlesen »

Binan Koukou Chikyuu Bouei Bu Love! (Staffel 1)

Männliche Sailor Krieger – ungelogen, als ich das erste Mal von diesem Konzept gehört hatte, dachte ich mir nur „Was zur Hölle, wie soll das denn bitte funktionieren?!“
Für mich waren Serien wie Sailor Moon oder Wedding Peach der Inbegriff dieses Leitmotivs  – wunderschöne, heroische Mädchen in knappen Matrosenröcken, die ohne Zaudern bösen Handlangern das Handwerk legen. Wie sollten in dieses doch festgefahrene Bild bitte Jungs hineinpassen? Mit diesen Gedanken und der Erwartung, dass das Ganze wohl eh in Richtung Shounen-Ai-Genre abrutschen würde, sah ich mir den Anime an.Weiterlesen »

Wolf’s Rain

Wolf’s Rain war mir als Anime schon seit langem bekannt, genauer gesagt seit in einer Fernsehwerbung im Jahr 2008, 2009 um den Dreh herum der Name kurz aufblitze, und dann wieder verschwand. Jedoch weckte der Titel allein nicht wirklich mein Interesse, und so verging nach diesem ersten Kontakt viel Zeit, ehe ein Freund im Dezember letzten Jahres mich doch überredete dem Anime eine Chance zu geben. Nachdem die letzte Episode geendet hatte, war und bin ich gemischter Meinung; einerseits gab es Aspekte in Wolf’s Rain, die ich sehr gut fand, andererseits gab es aber auch Sachen, die ich als unnötig oder auch schlichtweg als schlecht umgesetzt empfand. Doch dazu später mehr, kommen wir erst einmal zur Geschichte:Weiterlesen »